| Einweg gegen Mittelstand |
| Politikfelder - Wirtschaft | |||
| Geschrieben von: Stefan Schwan | |||
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Diese Logo kennen Sie? Das ist doch das Logo für Pfandflaschen? Richtig und doch falsch. Es ist das Logo für extrem klimaschädliche Einwegflaschen, die besonders über Discounter und Großabfüller vertrieben werden. Diese Flaschen verursachen nicht nur mindestens drei mal so viel CO2 wie Mehrwegflaschen, sondern schaden auch noch der heimischen Wirtschaft. Jetzt wollen CDU und FDP mit der Förderung eines weiteren Großabfüllers in NRW bei ihrer mittlstands- und mmweltfeindlichen Politik noch einen drauf legen. Ich unterstütze deshalb eine Kampagne lokaler und regionaler Abfüller. Der Ursprung für diesen Unsinn des Einwegpfands ist bei der jetzigen Kanzlerin zu suchen, die seinerzeit noch Umweltministerin war. Jetzt will die CDU-FDP Landesregierung sogar noch einen drauf legen und einen Großabfüller von Einwegflaschen mit unseren Steuergeldern fördern, der dazu auch noch mittelständische Arbeitsplätze bei Mehrwegabfüllern vernichtet.
Unter der Dachmarke „Stark für NRW“ starten sechs Mineral-brunnen in Nordrhein-Westfalen eine gemeinsame Kampagne für umweltfreundlichen, regionalen Mineralwassergenuss. „Die Brunnen vor Ort stehen für klimafreundlichen Genuss und stärken die Wirtschaftskraft ihrer Region. Unsere Kampagne wird Verbraucher darüber informieren und das vielfältige ökologische und soziale Engagement an unseren Standorten sichtbarer machen“, erklärt Hans-Günther Radermacher, Vorstand der Aachener Thermalquellen Kaiserbrunnen AG und Sprecher der Brunnen in NRW anlässlich des Kampagnenstarts in Düsseldorf. Hintergrund der Kampagne ist der wachsende Druck auf regionale Brunnen durch Discounter-Wässer, die zu Lasten der Umwelt in den Markt gedrückt werden. In diesem Zusammenhang kritisiert Radermacher, dass für das geplante Projekt einer neuen Mineralwasser-Abfüllanlage eines Discounters im nordrhein-westfälischen Nettetal Investiti-onshilfen im Gespräch sind. „Es kann nicht sein, dass die Landesregierung tatenlos zusieht, wenn so ein Projekt, das regionale Arbeitsplätze gefährdet, auch noch öffentlich gefördert wird“, macht der Vorstand des Aachener Brunnens deutlich. Mineralbrunnen übernehmen Verantwortung vor Ort Im Rahmen der Kampagne informieren die Mineralbrunnen zum einen durch Aktionen im Handel über die Klimavorteile ihrer Produkte. Zum anderen unterstreichen sie ihr regionales Engagement durch die Förderung ökologischer und sozialer Projekte. Die Kampagne startet am 22. März, dem Tag des Wassers und wird bis zum Internationalen Tag der Umwelt am 5. Juni laufen. Den Auftakt bestreiten die Haaner Felsenquellen (Haan bei Düsseldorf) und die Bad Driburger Naturparkquellen (Bad Driburg). In den Folgewochen wird die Kampagne in anderen Landesteilen durch die Graf Metternich Quellen (Steinheim) und den Salvus Brunnen (Emsdetten) fortgesetzt. Das letzte Kampagnendrittel wird durch den Aachener Kaiserbrunnen (Aachen) und die Dortmunder Ardey Quelle getragen. Durch die optimale Verteilung der Brunnen über NRW wird das ganze Bundesland von der Kampagne erreicht werden.
Das richtige Logo für Mehrweg ist übrigens das hier rechts. Sie sollten nur Flaschen mit diesem Logo kaufen.
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diesen Unsinn des Einwegpfands ist bei der jetzigen Kanzlerin zu suchen, die seinerzeit noch Umweltministerin war. Jetzt will die CDU-FDP Landesregierung sogar noch einen drauf legen und einen Großabfüller von Einwegflaschen mit unseren Steuergeldern fördern, der dazu auch noch mittelständische Arbeitsplätze bei Mehrwegabfüllern vernichtet.



